• Peers for Participation

  • „Für jungeMenschen ist die Kommune meist die unmittelbarste Lebenswelt. Hier liegen viele Herausforderungen, aber auch Lösungen nah beieinander und bleiben überschaubar. Wie Beteiligung aussehen muss, damit junge Menschen sie tatsächlich nutzen wollen, sollte gemeinsam mit ihnen entwickelt werden.“

    - Evangelische Akademie Frankfurth
  • TRÄGER

    Die Akademie ist ein eigenständiger Verein. Wir begleiten kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch und konstruktiv. Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung, Desinformation und Radikalisierung setzen wir auf Differenzierung statt Vereinfachung, auf Zuhören und Empathie statt Lautstärke – und auf Teilhabe und Mitgestaltung statt Ausgrenzung. Wir schaffen Räume, in denen es möglich ist, mitzudenken, mitzureden und mitzugestalten.

    Der Verein wird getragen und hauptsächlich finanziert von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt und Offenbach (ERV).

    PROJEKTBESCHREIBUNG

    Peers for Participation bildet eine Brücke zwischen Kommunen mit Jugendpartizipationsangeboten (bzw. den Wunsch, solche einzuführen) und den Jugendlichen vor Ort.

    Hierfür bilden wir im ersten Schritt aus ehemals Aktiven von Jugendbeteiligungsformaten und Vertretungsstrukturen sogenannte ‚Peers‘ aus. In drei Qualifizierungsmodulen reflektieren sie ihre eigene Partizipationserfahrungen und eignen sich Grundlagen der politischen Bildung an. Sie werden für Bias und struktureller Benachteiligung sensibilisiert und entwickeln partizipativ Inhalte und Übungen für Workshops und aufsuchende Bildungsangebote. Parallel werden fünf Kommunen für eine Kooperation gesucht.

    Im zweiten Schritt besuchen die qualifizierten Peers Schulen und Jugendhäuser (mehrere Einsätze pro kooperierende Kommune). Im Rahmen von Workshops und Diskussionsrunden werden Jugendliche motiviert, ihren Sozialraum und Mitbestimmungsmöglichkeiten zu reflektieren, Wünsche diesbezüglich zu äußern und vorhandene Beteiligungsformate und -angebote zu erwägen. Die Peers sammeln die Meinungen und Perspektiven der teilnehmenden Jugendlichen. Diese werden geclustert, (digital) aufbereitet und der Kommune übermittelt. Für die Nachhaltigkeit ist uns wichtig, dass die Partnergemeinden Interesse an diese Ergebnisse haben und sich bereit erklären, auf die eingeholten Perspektiven der Jugendlichen zu antworten. Eine Abschlussveranstaltung (dritte Phase) stellt Erfahrungen, Ergebnisse und pädagogische Konzepte vor bzw. zur Diskussion.

    ZIELE DES PROJEKTS

    Das Projekt verfolgt die Ziele, ein Modell für Alumniarbeit zuerproben und mit einem Peeransatz das Interesse für Jugendbeteiligung unter erreichten Jugendlichen zu wecken bzw. fördern. Konkret werden wir:

    • Eine Peer-Ausbildung mit bis zu 20 jungen Menschen in drei Modulen durchführen
    • 5 Partnerkommunen finden
    • Mindestens 18 Workshops oder Gesprächsrunden durchführen, in denen Jugendliche erreicht werden
    • Digitale Dokumentation der Perspektiven der erreichten Jugendlichen
    • Festhaltung und Veröffentlichung aller Ergebnisse und pädagogischen Konzepte, um Transfer/Multiplizierung zu ermöglichen.
  • KONTAKT

    Evangelische Akademie Frankfurth

    Ina Hammel & Stina Kjellgren

    Römerberg 9,

    60311 Frankfurt

    +49 69 17 415 26 - 12

    +49 69 17 415 26 - 18

    hammel[at]evangelische-akademie.de,

    kjellgren[at]evangelische-akademie.de